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TWIN Forschungsberichte


Hier finden Sie
eine Reihe von Forschungsergebnissen zum Thema Abdrift. Die TWIN Geräte werden hier mit verschiedenen anderen Techniken, wie zum Beispiel abdriftreduzierenden Düsen verglichen.



 

Der Einsatz von TWIN zur Abdriftreduzierung


Originalartikel:
The use of air assistance in a field crop sprayer to reduce drift and modify drop trajectories.
by: Taylor W, Andersen P.G. & Cooper S. 1989 Brighton Crop Protection Conference -weeds. 



  • Durch die effektive Tropfenkontrolle auch unter windigen Bedingungen, erhält man mehr verfügbare Arbeitsstunden pro Tag

  • Die Abdrift von konventionellen Pflanzenschutzspritzen mit feinen und mittleren Tropfen kann so hoch sein, dass der Anwender bei Windgeschwindigkeiten von 3-4 m/s die Arbeit einstellen muss. TWIN Geräte kontrollieren auch feine und mittlere Tropfen und reduzieren die Abdrift erheblich. Die Abdrift bei 8-9 m/s Windgeschwindigekeit ist geringer, als bei konventionellen Geräten unter optimalen Bedingungen.

  • Um effizienten Pflanzenschutz zu erreichen, stehen unter den meisten Bedingungen mehr als doppelt so viele Einsatzstunden zur Verfügung, als beim Einsatz konventioneller Applikationstechnik.



Auszüge aus dem Versuchsbericht:

twin-reduce-drift.jpg


Die gesamte Abdrift mit TWIN Technik ist bei hohen Windgeschwindigkeiten von 8,5 m/s - nicht höher, als bei konventioneller Technik und unter optimalen Bedingungen (1,5 m/s). Der Versuch wurde über kurz geschnittenem Gras durchgeführt.

 


 

Vergleich der Abdrift von verschiedenen luftunterstützten Applikationstechniken


Original Artikel:
Comparison of spray drift from conventional field sprayer, Hardi TWIN, Kyndestofte Airsprayer and Danfoil. 
(Danish title: Sammenligning af afdrift fra konventionel sprøjte, Hardi Twin, Kyndestofte Airsprayer og Danfoil)
by: Jensen P.K. & Kirknel E. 1997. 14. Danske Planteværnskonference 1997. SP rapport nr. 7, 159-167.


 

  • Der Vergleich wurde durchgeführt von dem Dänischen Institut für Unkraut und Bodenforschung. Er zeigt eine signifikante Reduzierung der Luft- und Sedimentationsabdrift (s. Abb. a und b). Sedimentationsabdrift ist der Teil der Abdrift, der in den ersten 30 m neben der behandelten Fläche niedergeht.

  • Der Versuch wurde auf Stoppeln durchgeführt, also ohne Pflanzen die Tropfen auffangen. Dies ist die schwierigste Einsatzbedingung für luftunterstützte Applikationstechnik. Sobald eine Kultur vorhanden ist, fängt diese die Spritzflüssigkeit auf und die Abdrift von TWIN Geräten geht auf ein Minimum zurück.


  • Beim Vergleich von verschiedenen abdriftreduzierenden Techniken, ist es wichtig auf die Spritzqualität oder genauer auf die Tropfengröße zu achten, die eingesetzt wurde. Die meisten Techniken arbeiten mit groberen Tropfen um Abdrift zu reduzieren. Dies wird bei Zweistoffdüsen genutzt (John Deere und AirTech). Auch pneumatische Systeme (Danfoil) produzieren grobere Tropfen. HARDI TWIN ist das einzige Prinzip, welches eine effiziente Tropfensteuerung ermöglicht, ohne Kompromisse in der Tropfengröße einzugehen.



Auszüge aus dem Versuchsbericht:

twin-comparisons-a.jpg

Abb. a (oben) zeigt die TWIN Luftunterstützung mit feiner Zerstäubung ISO-F-0 die Abdrift erheblich reduziert, im Vergleich zur selben Düse ohne Luftunterstützung und ebenso gegenüber einer mitteltropfigen ISO-F-025 Düse.

twin-comparisons-b.jpg

Abb. b zeigt dass die Abdrift um mehr als 50% reduziert wird, wenn mit einer feinen Düse und Luftunterstützung gearbeitet wird. Innerhalb der ersten 5 m neben der letzten Düse ist die Abdrift einer feintropfigen Düse mit TWIN geringer, als die einer mitteltropfigen ISO-F-025 Düse ohne Luftunterstützung.

Das Kyndestoft Air Luftsacksystem (eingesetzt von verschiedenen Herstellern) war nicht in der Lage Abdrift zu reduzieren. Hier war die Abdrift höher als bei konventioneller Technik. 

Mit dem Danfoil System (pneumatische Düse) ist die Abdrift auf ähnlichem Niveau wie mit dem HARDI TWIN System. Diese wird durch Reduzierung der Luftmenge erreicht und somit wird mit groberen Tropfen gearbeitet. Das kann zu einer Reduzierung der biologischen Wirkung führen. 

 
Hier finden Sie den Originalartikel (Englisch) >>

 

Einfluss der Fahrgeschwindigkeit auf die Abdrift


Original Artikel:
Spray techniques: how to optimise spray deposition and minimise spray drift.

by: H. Stallinga; J.M.G.P. Michielsen; P. van Velde; J.C. van de Zande. A&F Report, Wageningen The Netherlands April 2004


 

  • Ein sehr detailierter Versuch mit Messung der Luft- und Sedimentationsabdrift wurde durchgeführt, um den Einfluss von Fahrgeschwindigkeit (6 und 12 km/), Düsentyp (Standard 04 und LowDrift 04) und TWIN Luftunterstützung auf die Abdrift zu messen. Beim Einsatz von LowDrift Düsen wurden ebenfalls Enddüsen verwendet, um mit der Einkürzung des Spritzbildes eine geringere Abdrift zu erreichen.

  • Die Messungen wurden über Kartoffeln durchgeführt. Die Sedimentationsabdrift wurde in einem Streifen mit blankem Boden, direkt neben den Kartoffeln gemessen.

  • Auch mit 12 km/h hat TWIN eine geringere Abdrift als konventionell bei 6 km/h. TWIN ist enfalls besser als LowDrift Düsen bei 12 km/h (Abb. a).

  • Um sicher zu sein, dass die Sedimentationsabdrift neben der Fläche geringer als 1% ist, brauchen konventionelle Technik, LowDrift und Enddüse einen Abstand, der zwei bis drei Mal breiter ist als bei der Verwendung von TWIN Luftunterstützung ( Abb. b) 

     

Auszüge aus dem Versuchsbericht:

twin-sprayer-speed-a.gif

Abb . a zeigt wie hoch die Sedimentationsabdrift direkt neben der behandelten Fläche ist (1-5 m neben der Spritzfläche). TWIN bietet eine ebenso gute oder noch bessere Abdriftreduzierung, mit einer den Bedeckungsgrad fördernden Düse mit kleineren Tropfen (XR), im Vergleich zu einer LowDrift Düse mit Enddüse.

twin-sprayer-speed-b.gif


Abb. b Um sicherzustellen, dass die Abdriftsumme in der Abstandszone nicht über 1% kommt, brauchen Geräte mit konventioneller LowDrift und Düsentechnik eine 2 - 3 mal größere Abstandsauflage als Geräte mit TWIN Luftunterstützung.

 

Hier finden Sie den Originalartikel (Englisch) >>