Versuche mit HARDI TWIN


Optimaler Spritzzeitpunkt

Bei Unkraut-, Fungizid- und Insektizidspritzungen wird die beste Wirkung erreicht, wenn rechtzeitig bekämpft wird. Der optimale Spritzzeitpunkt ist der Schlüssel für den besten biologischen Effekt und der sicherste Ansatz, um Pflanzenschutzmittel einzusparen.

Herbizidmengen können oft erheblich reduziert werden, wenn im Keimblattstadium der Unkräuter behandelt wird. Die Schwierigkeit dabei ist das kurze Einsatzfenster und die kleine Zielfläche. Bei konventioneller Technik begrenzen Wasseraufwandmenge, Fahrgeschwindigkeit und Wind die Flächenleistung zum optimalen Einsatzpunkt erheblich. Mit TWIN kann fast immer mit maximaler Flächenleistung gearbeitet werden.

 

Volle Wirkung mit reduzierten Chemikalienmengen

Besonders bei der Ausbringung von Gräserherbiziden ist die Anlagerung schwierig, da die Zielfläche senkrecht steht. TWIN bewegt die Pflanzen und erhöht die Anlagerung an senkrechten Zielflächen.  Eine bessere Anlagerung auf der Zielfläche erhöht die Wirkung, dadurch ist es indirekt möglich Pflanzenschutzmittel einzusparen und die gleiche Wirkung zu erreichen.

 

Geringere Aufwandmengen – bringen mindestens 50 % mehr Flächenleistung

Die hervorragende Abdriftkontrolle des TWIN Systems ermöglicht den Einsatz kleiner Tropfen auch unter schwierigen Witterungsbedingungen. Dadurch wird auch bei kleinen Wasseraufwandmengen eine gute Bedeckung auf der Zielfläche erreicht. Normalerweise setzen TWIN Anwender die Geräte in Getreide und Raps mit 70 bis 100 l/ha ein, in teueren Kulturen wie Kartoffeln, Gemüse wird mit 150 bis 300 l/ha gearbeitet, dieses bedeutet eine extreme Einsparung in Bezug auf Wassertransport und Füllzeit im Vergleich zu traditionellem Pflanzenschutz.

 

Über 50 % schneller Fahren

Landwirte weltweit suchen Möglichkeiten schneller zu fahren, um eine höhere Flächenleistung zu erreichen. Das Problem ist aber, dass höhere Fahrgeschwindigkeiten bei konventioneller Spritztechnik zu einer höheren Abdrift führen. Die aktive Luftunterstützung der TWIN Technik lenkt die Tropfen sicher zur Zielfläche und falls notwendig auch tiefer in den Bestand. Damit wird sowohl Abdrift verhindert, als auch eine gleichmäßig Verteilung über die gesamte Arbeitsbreite erreicht.

 

Pflanzenschutzgeräte werden größer und fahren schneller. Dieser Trend führt bei konventionellen Geräten zu Abdriftproblemen, schlechterer Verteilung und erhöht Rückstandsprobleme in Sonderkulturen. Eine schlechte Verteilung im Feld bedeutet eine schlechtere Chemikalienwirkung, Kulturbeschädigungen und erhöht das Risiko von Ertragsverlusten. TWIN Anwender haben davor keine Angst.